Geschichte

„Mein Kopf ist voller Gedanken. Was kann ich tun?“

Claudia · Meditationsanfängerin

Die ganze Geschichte

Claudia fühlte sich jedes Mal entmutigt, wenn sie sich zum Meditieren hinsetzte. Ihr Kopf war überflutet von Arbeit, Pflichten und endlosen To-dos. Je mehr sie versuchte, ihre Gedanken zur Ruhe zu bringen, desto unruhiger wurde sie — bis sie zu dem Schluss kam, Meditation sei „nichts für sie“.

Was sie nicht wusste: Bei Meditation ging es nie darum, Gedanken zu stoppen. Es geht darum, sich nicht von ihnen forttragen zu lassen.

Mit Anleitung begann sie, das „Beobachten“ zu üben — ihre Gedanken wie vorüberziehende Wolken am Himmel zu betrachten, ohne zu urteilen, zu kämpfen oder sich darin zu verlieren. Wenn Ablenkungen wieder aufstiegen, atmete sie einfach weiter und sah, wie sie wie Blasen entstanden und sich auflösten.

Schliesslich erkannte sie: „Ich bin nicht meine Gedanken. Ich beobachte sie nur.“ Dieser kleine Zwischenraum verwandelte ihren Kampf in Erleichterung. Sie musste kein Mensch ohne Gedanken sein — nur ein Mensch, der sie sehen konnte.

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